Rheinische Vereinigung für Volkskunde

Über uns

Im Jahr 1947 wurde die Rheinische Vereinigung für Volkskunde von Karl Meisen gegründet, dem damaligen Direktor des Volkskundlichen Seminars der Universität Bonn. Ziel war die "wissenschaftliche Erforschung und praktische Pflege des rheinischen Volkstums in allen seinen Äußerungen und im Zusammenhang mit den benachbarten Landschaften und Ländern".

Die Herausgabe "regelmäßiger Mitteilungen" wurde beschlossen und im Jahre 1950 erschien der erste Band des Rheinischen Jahrbuchs für Volkskunde.

Im Laufe der Jahre folgten Matthias Zender und Heinrich Leonard Cox, beide ebenfalls Lehrstuhlinhaber am Volkskundlichen Seminar, als Herausgeber und Vorstandsvorsitzende.

Seit dem nunmehr über 50jährigen Bestehen der Vereinigung ist sie der Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der Volkskunde in Zusammenarbeit mit Fachvertretern benachbarter Landschaften und Länder treu geblieben. Diese Zielsetzung hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil, in Zeiten des Zusammenwachsens von Europa kommt der Erforschung der jeweiligen Alltagskultur, der Bräuche und Gepflogenheiten zum gegenseitigen Verständnis der einzelnen Kulturen und kulturellen Eigenarten im Miteinander ein immer größerer Stellenwert zu.